Jo­han­nistag: Weih­nachts­vorfreude mitten im Sommer

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Antje Klein

Pastorin


Ein Weihnachtslied mitten im Sommer singen und sich freuen auf den, der kommen wird?
 Am Johannistag geht das! Mitten im Sommer, am 24. Juni, da geht es wieder auf Weihnachten zu. 

Am 24. Juni ist Johannes der Täufer geboren. So hat man sich das vor vielen Jahren ausgerechnet. Denn Johannes ist genau 6 Monate älter als Jesus (siehe Lukas 1,26). Bestimmt haben die beiden, Johannes und Jesus, sich schon als Kinder gekannt. Später hat Johannes, als er schon sehr bekannt war und viele Leute zu ihm kamen, um sich taufen zu lassen, gesagt: Bald kommt einer, der ist wichtiger als ich. Bald kommt der Christus! Damit hat er Jesus gemeint. Und Johannes hat hinzugefügt: "Seine Bedeutung wird zunehmen, aber meine wird abnehmen." (Joh 3,30). 

Am 24. Juni geht die Gleichung noch genau auf: In sechs Monaten feiern wir Weihnachten. Ab aber jetzt geht es wieder in Richtung weniger Tageslicht. Der Johannistag verspricht uns: Zugleich geht es in Richtung Weihnachtslicht!  Ein Grund, sich trotz der ab jetzt kürzer werdenden Tage schon einmal darauf zu freuen. 

 

Auf Slackline und Waage und einbeinig mit geschlossenen Augen (richtig schwierig!) haben wir ausprobiert, wie es sich in der Balance oder nahe an einem Kipppunkt anfühlt. 

Stockbrot, Sommerpunsch (= Bowle), weitere Köstlichkeiten und sogar gekühlte Weihnachtskekse haben uns beides, die Sommerfreude und die Vorfreude auf Weihnachten an diesem Tag schmecken lassen. Schön, dass ihr dabei wart! 

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