"Über allem die Liebe"

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Esther Handschin

Pastorin, Erwachsenenbildung


Modul Methodismus in der Ausbildung zum / zur Laienprediger*in
v.l.n.r.: Martha Zilka, Esther Handschin, Alexis Kajenjeri, Anna Hunneck, Magdalena Bruckmüller, Annette Mütze, Johannes Blocher, Daniel Mohr, Eike Nungesser, Ute Frühwirth, Gerhard Weissenbrunner

Ausgehend von den eigenen Erfahrungen, was denn nun "typisch methodistisch" sei, trugen die Teilnehmenden in der Laienpredigerausbildung und einige Personen aus der Gemeinde Graz zunächst ihre Eindrücke zur methodistischen Tradition zusammen. Ob schon lange in dieser Kirche aufgewachsen oder bewusst eine Entscheidung vor vielen Jahren für diese Kirche getroffen oder sich erst seit Kurzem von außen annähernd: Die Wege und Wahrnehmungen dazu sind verschieden.

Durch vorausgehende Lektüre und weitere Erläuterungen von Pastorin Esther Handschin aus der Geschichte des Methodismus taten sich allmählich Verbindungslinien zwischen den genannten Erfahrungen und den geschichtlichen Zusammenhängen auf. Immer wieder ging es darum, dem nachzuspüren, was John Wesley in seiner Verkündigung und in seinen Handlungsanweisungen wichtig war.

Für die einen war es gut, schon einmal Gelesenes oder Gehörtes wieder aufzufrischen. Es wuchs die Dankbarkeit für das, was frühere Geschwister vorgelebt hat. Andere entdeckten Neuland und versuchten zu formulieren, was sie wahrgenommen haben:

  • eine Kirche, in der sich Beständigkeit und Bewegung in guter Weise verbinden
  • die Erkenntnis, dass Glaube sich prozesshaft entwickelt und wächst
  • die Dankbarkeit, Gastfreundschaft und Gemeinschaft zu erleben
  • die Erfahrung, zu unbekannten Aufgaben ermutigt zu werden.

Auch wenn es viel über die Gründungspersonen John und Charles Wesley zu staunen gab, so wurden auch problematische Seiten dieser Personen angesprochen oder auf schwierige Zeiten in der Geschichte der Kirche hingewiesen. Vortrag und Gespräch wechselten sich in guter Weise ab. Nun gilt es erst, das Erlebte zu verdauen, wie auch die gute Verköstigung an den beiden Tagen. Herzlichen Dank dem Küchenteam!

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