Welt­ge­bets­tag 2022 in Graz

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Frank Moritz-Jauk

Pastor, Öffentlichkeitsarbeit


Ökumenischer Weltgebetstag: Zukunftsplan Hoffnung

Der diesjährige ökumenische Weltgebetstag in Graz mit dem treffenden Titel "Zukunftsplan Hoffnung" fand dieses Mal in der römisch-katholischen Kirche St. Andrä statt.

Die Arbeitsmaterialien wurden von Christinnen aus England, Wales und Nordirland (EWNI) verfasst.

England, Wales und Nordirland haben – neben Englisch – verschiedene regionale Sprachen, Kulturen und Regierungen, aber auch viel Gemeinsames. Sie haben ihre je eigene Geschichte, die aber mit der der andern immer wieder verknüpft war. Mal friedlich, mal kriegerisch.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Weltgebetstag 2022 stand als Bibeltext die Verheißung Gottes, die wir in einem Brief des Propheten Jeremia (Jer 29,11) finden:
Gott hat einen Plan für uns und der heißt Hoffnung!

Die Verfasserinnen der Liturgie berichten über die kulturelle Vielfalt ihres Landes, zeigen in ihrer Feier aber auch die Probleme großer sozialer Unterschiede und die Ausgrenzung von Menschen auf. Großbritannien und seine Verbindung zum Commonwealth wurde dabei angesprochen und Problemfelder wurden benannt.
Was das für den einzelnen Menschen / die einzelne Frau bedeutet, wurde insbesondere durch drei geschilderte Einzelschicksale deutlich, die in berührender Weise aufzeigten, wie Probleme sich durch Gottes Wirken eben auch zur Dankbarkeit wandeln können.

Das Grazer Vorbereitungsteam konnte dieses Jahr auf eine wirklich großartige, ökumenische Vielfalt zurückgreifen. Beteiligt waren VertreterInnen 
der Altkatholischen Kirche
der Baptisten
der Evangelischen Kirche
der Evangelisch-methodistischen Kirche
der Koptisch-orthodoxen Kirche
der Neuapostolischen Kirche und 
der Römisch-katholischen Kirche.

Diese große Ökumene wurde sehr deutlich sichtbar durch die vielen verschiedenen Beiträge und Wortmeldungen. 
Gut orchestriert bildeten sie die Buntheit ab und das war für die Mitfeiernden spürbar. Ein gelungenes, gutes Ganzes.

Als Unterstützungsprojekt wurde eine Betreuungseinrichtung in Andhra Pradesh, Indien gewählt, die sich alter, sozial schwacher und einsamer Frauen annimmt und ihnen Entspannung, Spaß und Erholung ermöglichen soll.

Weitere Details zu diesem Projekt, aber auch zur Liturgie oder zur Ländervorstellung können der Arbeitsmappe Weltgebetstag 2022 entnommen werden.

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