Die Mitglieder aus den österreichischen Gemeinden würdigten den Dienst von Superintendent Pöll

Lothar Pöll ist ein vielseitiger Mensch. Vielen ist er bekannt als Prediger und Liturg, Seelsorger und Organisator, Lieddichter und -übersetzer, Sitzungsleiter und Protokollant. Andere seiner Begabungen sind weniger weit bekannt. Z.B. dass er auch einmal eine Orgel zusammenbaut oder ein Theater für jung und alt inszeniert. Manche seiner Begabungen sind in den letzten 15 Jahren weniger zum Tragen gekommen - weil der Dienst als Superintendent wenig Zeit dafür gelassen hat.

Für diesen Dienst wurden ihm und seiner Frau Helga am Freitag, 1. Juli 2016, bei herrlichem Wetter im Rahmen eines fröhlichen Gartenfests gedankt. Gäste aus allen Gemeinden kamen, um mit Lothar und Helga zu feiern - und dabei wurde auch so manche Anekdote erzählt von Erlebnissen, die Menschen mit Lothar und Helga verbinden. Freilich blieb es dabei nicht nur beim Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre als Superintendent. Manche erinnerten sich lebhaft daran, dass Lothar Pöll in jungen Jahren als Praktikant mit seinem alten VW-Käfer von Linz nach Salzburg fuhr, um Gottesdienste zu halten oder Religionsunterricht zu geben. Und Lothar Pöll selbst erzählte davon, dass das brave Gefährt - wie es sich gehört - immer erst am Rückweg „mucken“ machte.

Auch wenn mit Ende August für Lothar Pöll der Dienst als Superintendent endet, wird er zu diesem Zeitpunkt noch nicht in den Ruhestand gehen. Er bleibt Gemeindepastor und bis Jahresende Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich. Wir wünschen ihm aber, dass er ab Herbst wieder mehr Zeit findet, um sich auch jenen Gaben und Fähigkeiten widmen zu können, für die in den letzten Jahren zu wenig Zeit geblieben ist!

Foto: Bernhard Pöll