(LK) Die Geschäftsführung des Diakonie Zentrums Spattstraße, Andrea Boxhofer und Heinz Wieser, überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Freitag, 27. November 2015, den traditionellen Adventkranz der Diakonie als Symbol für den Einsatz für Kinder und Jugendliche in Not. Heuer waren aus aktuellem Anlass zwei 16jährige Flüchtlinge aus Afghanistan dabei. Sie sind zwei von acht Jugendlichen, die von der Diakonie Spattstraße betreut werden. Stufenweise sollen künftig bis zu 30 jugendliche Flüchtlinge Unterstützung finden.

Die Erfindung des Adventkranzes geht auf die Ursprünge der Diakonie zurück. Im Jahr 1839 stand er erstmals im "Rauhen Haus" in Hamburg. Um Kindern aus ärmsten Verhältnissen die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, wurde dort an einem großen Wagenrad jeden Abend eine Kerze entzündet. Familienähnliche Strukturen und eine gute Ausbildung waren bereits damals Angebote der Diakonie, um soziale Ausgrenzung zu verhindern.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bedankte sich für den Besuch: „Ich freue mich sehr, dass das Zentrum Spattstraße diesen Adventkranz überreicht. Die Not von Kindern und Jugendlichen liegt oft im Verborgenen. Daher brauchen wir Einrichtungen wie das Zentrum Spattstraße, damit auch Jugendliche in schwierigen Situationen eine Zukunft haben.“

Das Diakonie Zentrum Spattstraße leistet seit mehr als 50 Jahren Pionierarbeit im Arbeitsfeld der Sozial- und Heilpädagogik sowie im Bereich der medizinisch-therapeutischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Not und Krisensituationen tätig.
Das bedarfsorientierte Leistungsangebot erstreckt sich von stationären Wohnformen über ambulante Dienste bis hin zur mobilen Begleitung und Betreuung.

Foto: Adventkranzübergabe durch GFin Andrea Boxhofer, GF Heinz Wieser mit den Jugendlichen (c) Land OÖ/Kraml

Quelle: Amt der Oö. Landesregierung