Seit vergangenem Mittwoch hört man ein pfingstliches Sprachengewirr im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg. Über 80 Frauen aus 33 Ländern Europa sind zur Europatagung des Weltgebetstags zusammengekommen. Sie teilen viel Gemeinsames, denn alle diese Frauen feiern jeweils am 1. Freitag im März den Weltgebetstag. Sie repräsentieren aber zugleich auch das Weltgebetstagskomitee ihres jeweiligen Landes. Diese Komitees sind dafür zuständig, die Gottesdienstordnungen, die jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet werden, in die jeweilige Landessprache zu übersetzen und den Frauen in den Basisgruppen Ideen für die Gestaltung der Gottesdienste am Weltgebetstag weiterzugeben. Jedes Land versucht Frauen aus möglichst vielen verschiedenen christlichen Kirchen für die Mitarbeit und die Durchführung des Weltgebetstags zu gewinnen. Daher ist der Weltgebetstag der Frauen die größte ökumenische Basisbewegung weltweit.

Die in Salzburg versammelten Delegierten haben sich das Motto „Voneinander lernen – miteinander leben“ gegeben. Sie hören Bibelarbeiten zu diesem Thema und werden angeleitet, voneinander zu lernen. Eine Schwerpunkt liegt auch bei Informationen und dem Erlernen von Liedern aus dem Land des kommenden Weltgebetstags, den Bahamas. Es gibt Informationen aus dem Weltkomitee, Ideen zu Fundraising und dazu, wie man den Weltgebetstag über Social Media bewerben und bekannt machen kann. Natürlich wird auch miteinander gebetet und gefeiert, am Sonntag in Gottesdiensten verschiedener Kirchen der Stadt Salzburg. Die methodistische Gemeinde lädt zu einem zweisprachigen Gottesdienst in deutsch und englisch ein und freut sich auf das gemeinsame Feiern.

Bericht: Esther Handschin
Bildunterschrift Foto: (v.l.n.r.) Emmanuelle Bauer und Laurence Gangloff, Europarepräsentantinnen im Weltkomitee, Corinna Harbig, Vorsitzende des Weltkomitees und Rosangela Oliveira, Generalsekretärin des Weltkomitees; Foto: Gabi Fierlinger, Salzburg

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