Über uns

Ökumene

Die EmK ist aus dem Bestreben entstanden, den biblischen Glauben, der in der Liebe tätig ist, in Wort und Tat zu verkündigen. Recht verstandene Mission richtet sich aber nie gegen andere christliche Kirchen, sondern es geht darum, die frohe Botschaft der Liebe Gottes allen Menschen, die es hören wollen, zu verkündigen. So schrieb schon John Wesley:

»Unser Ziel muss es sein, Frieden zwischen den Menschen zu stiften, die sich in Glaubensdingen streiten«. 

Methodistinnen und Methodisten auf der ganzen Welt waren und sind daher in und an der ökumenischen Bewegung maßgeblich beteiligt.

Die EmK Österreich gehört zu den Gründungsmitgliedern des 1958 gegründeten Ökumenschen Rates in Österreich. Ebenso ist es der Initiative methodistischer Frauen zu verdanken, dass der Weltgebetstag der Frauen auch in Österreich gefeiert wird. Dieser wurde 1887 in den USA ins Leben gerufen und gehört heute zu den meistbesuchten ökumenischen Gottesdiensten. Ausserdem beteiligen sich alle methodistischen Gemeinden in Österreich an verschiedenen lokalen ökumenischen Netzwerken. Auf Weltebene steht die EmK im Dialog mit der Römisch-katholischen Kirche, mit den Orthodoxen Kirchen sowie mit der Anglikanischen Kirchengemeinschaft.

Vorstand des Ökumenischen Rates

Vorstand des ökumenischen Rates. ©Georg Pulling
 

Gemeinschaft evangelischer Kirchen 

In den Jahren 1977 bis 1987 wurden Dialoge mit dem Lutherischen Weltbund und dem Reformierten Weltbund geführt. Sie wurden mit der Empfehlung abgeschlossen, wo immer dies möglich ist, Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft zu vereinbaren und zu praktizieren.

In Österreich haben die Evangelische Kirche A.B., die Evangelische Kirche H.B. und die  Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) 1990 offiziell die Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft erklärt.

Die große Annäherung der reformatorischen Kirchen auf der einen Seite und der methodistischen Kirche auf der anderen Seite führte dazu, dass die methodistischen Kirchen in Europa im Jahr 1997 der Leuenberger Kirchengemeinschaft durch eine Zusatzerklärung beitraten. Die Leuenberger Kirchengemeinschaft – heute Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) genannt – stellt ein evangelisches Modell von Einheit in versöhnter Verschiedenheit dar. Ihr gehören fast alle protestantischen Kirchen in Europa an. Grundlage dieser Einheit ist das gemeinsame Verständnis des Evangeliums und der Sakramente sowie die gegenseitige Anerkennung der Ordination. Die Kirchen verpflichten sich zu gemeinsamem Zeugnis und Dienst und zur theologischen Weiterarbeit.
Diese Kirchengemeinschaft hat auch in Österreich zu einer verstärkten Zusammenarbeit der drei evangelischen Kirchen (A.B., H.B. und EmK) geführt.