Mit der Eröffnung des Begegnungszentrum sollen die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt rücken und die Inklusion gefördert werden.

Partnerorganisation: Diakonia Metodiste, Albanien

Wie in vielen Ländern Osteuropas, so ist auch in Albanien die Situation für Menschen mit Behinderungen sehr schwierig. Die meisten – auch öffentlichen – Gebäude sind nicht barrierefrei. Die allgemeine gesellschaftliche Wahrnehmung und Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen ist problematisch. Vor allem in ländlichen Regionen erfahren Menschen mit Behinderungen nach wie vor Diskriminierung und soziale Ausgrenzung. Es gibt kaum staatliche Einrichtungen oder spezifische Förderangebote. Meistens sind die Familien für die Betreuung alleine zuständig.

Die Diakonia Metodiste, ein Projektpartner von Brot für die Welt, hat in der Stadt Pogradec (20.000 Einwohner) ein Begegnungszentrum für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Das Projekt wurde von Mitgliedern der örtlichen evangelisch-methodistischen Kirche entwickelt und soll ein sichtbares Zeichen für die Wahrnehmung der Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen sein.

Das Begegnungszentrum soll einerseits einen Ort bieten, um einander zu treffen, sich auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsame Ideen und Lösungen für Anliegen und Probleme zu entwickeln. Es dient aber auch als Beratungszentrum, wo Menschen mit Behinderungen durch Expertinnen und Experten des albanischen Behindertenverbandes fachlich unterstützt werden.

Das Ziel ist einen Ort in der Großregion Pogradec zu schaffen, der Menschen mit Behinderungen zusammenführt, sich ihrer Probleme annimmt, die sozialen Kompetenzen fördert, Anliegen öffentlich vertritt und damit die Lebenssituation nachhaltig verbessert.

Projektdauer: 2014 – 2015
Finanziert durch: Spenden

Quelle: www.brot-fuer-die-welt.at