Vom 10. - 14. Juli 2019 fand unsere 2. österreichweite Sommerfreizeit statt. Sie war wieder sehr gut besucht, denn 45 Erwachsene und 25 Kinder und Jugendliche hatten den Weg in die HLUW im Yspertal gefunden. Dabei reichte das Alter von fast 0,5 Jahren bis 79,5 Jahren und daran zeigte sich, dass das Format wirklich für alle Altersklassen bestens geeignet ist. Weil es ein sehr buntes und vielfältiges Programm gibt, das von den unterschiedlichsten Personen angeboten wird und die einzelnen Begabungen in natürlicher Art und Weise sichtbar macht.

So gab es heuer wieder verschiedenste Workshops, die ich natürlich nicht alle minutiös nachzeichnen kann. Aber als Eindruck möchte ich folgende Veranstaltungen vorstellen: Angefangen beim Kinderprogramm, wo Boote oder Perlenketten gebastelt wurden über Workshops zum Thema „Fridays in black“, die Allgemeinen Regeln oder der Austausch über verschiedene theologische Texte bis hin zu einem Überblick über die EmK-Geschichte in Österreich.

Dazu kamen Workshops rund um die Musik, wie ein barockes Flötenspiel, ein kleiner Gospelchor oder K-Pop und linedance Veranstaltungen. Selbstverständlich ergänzt durch ein vielfältiges Sportprogramm, das von Bogenschießen über Fußball, Tischtennis, Boldern und Klettern bis zu einem offenen Turnsaal reichte, wo man endlich einmal alle Sportgeräte so nutzen konnte, wie das in normalen Turnstunden kaum möglich ist. Mit einem Trampolin wird der Basketballkorb auch für Menschen unter 2,00m Körpergröße für einen Slamdunk erreichbar.

Der zeitlich aufwendigeste Workshop war wohl der Bau eines Auslegerkanus. Aus 2 Mostfässern, 40 Petflaschen, 13m2 Rauhschalung und einer Unzahl an Schrauben entstand ein schwimmendes Floss, das wir im dazugehörigen Schwimmteich auch gut ausprobieren konnten. Zu erwähnen sind auch die angebotenen Ausflugsmöglichkeiten in die Ysperklamm oder die Mohnfelder mit Mohnprodukteverkostung.

Rund um die individuell aussuchbaren Workshops gab es ein fixes, tägliches Rahmenprogramm, das aus einer Morgen- und einer Abendandacht sowie einem Plenum für den Austausch untereinander bestand. An dieser Stelle sollte vielleicht auch das hervorragende Essen erwähnt werden. Es war für eine Schulküche wirklich überragend und hat zur zufriedenen und glücklichen Grundstimmung sicher beigetragen.

Insgesamt war die Sommerfreizeit wieder eine ausgezeichnete Möglichkeit, tragfähige Gemeinschaft zu erfahren.

Das Grundvertrauen und das Wohlwollen, das wir uns als Christen und Christinnen grundsätzlich entgegen bringen, macht den Unterschied. Und der Lobpreis Gottes, der in den vielen gemeinsamen Liedern gelebt wurde, tut uns allen gut. Vielleicht in einer Art und Weise, die wir nicht bewusst wahrnehmen, aber die unsere Verbindung mit Gott stärkt und nährt.

Frank Moritz-Jauk