Mit einer Predigtwerkstatt kamen die Module des Grundkurses „Mitarbeit in der Verkündigung“ zu ihrem Abschluss.

Ulrike Burkhardt-Kibitzki und Jörg Kibitzki aus Winnenden/D standen am ersten Februarwochenende von Freitagabend bis Sonntagmittag mit ihrer reichen Erfahrung im Predigen für die Impulse und Besprechungen der Predigten zur Verfügung. Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit, eigene Predigten zu halten und mit Hilfe von Fragen zur gewählten Struktur, den in Erinnerung bleibenden Bildern und der eigenen Rolle als Predigerin oder Prediger nachzuspüren. Einführungen zum Kommunikationsgeschehen einer Predigt oder zum Zusammenspiel zwischen Hörenden, Predigenden und dem biblischen Text wechselten sich ab mit der Wahrnehmung biblischer Texte und wie man vom Text zu einer Predigt kommt. Zwischendurch hatte auch Heiteres aus der Welt des Predigens sowie ein Film seinen Platz. Am Sonntag gestalteten die Teilnehmenden die Gottesdienste in Wien-Fünfhaus und in Wien-Floridsdorf mit. Es ist schön mitzuerleben, wir die Gruppe über die letzten beiden Jahre zusammengewachsen ist und der Austausch auch über die Generationen hinweg gut funktioniert.

Einige Stimmen der Teilnehmenden: „Mir hat dieses Modul wieder einmal gezeigt, dass man beim Predigen zwar mit rhetorischen Mitteln arbeitet, aber dass die Rhetorik nicht alles ist. Es gibt bei der Predigt ein Mehr darüber hinaus, das unverfügbar bleibt. Ohne Heiligen Geist ist predigen nicht möglich.“ „Es hat mich Überwindung gekostet, mich selbst mit meiner Predigt zu präsentieren. Aber ich bin ermutigt worden und habe hilfreiche Kritik erlebt.“ „Ich habe meine erste Predigt noch vor mir, aber jetzt weiß ich besser, wie ich vorgehen kann und auf was zu achten ist.“ „Nachdem ich schon eine Reihe von Predigten gehalten habe, war es eine gute Repetition dessen, was ich schon einmal gehört habe.“ „Die Doppelmoderation war sehr abwechslungsreich. So bin ich nicht abgeschweift, sondern stets dran geblieben.“

Esther Handschin