"Eigentlich hatte ich ja gedacht, schon sehr versiert zu sein, was Gottesdienste betrifft", berichtet Ruth Armeanu über das Modul "Gottesdienst", das von 20.-21. September als erstes Modul des Grundkurses "Mitarbeit in der Verkündigung" stattgefunden hat.
"Ich habe mich geirrt. Denn was es da noch alles zu wissen und zu bedenken gibt, wurde auf beeindruckende Weise beim Modul „Gottesdienst“ evident. Nicht nur tragen die geschichtlichen Hintergründe – von Pastorin Esther Handschin mit ihrem beeindruckenden Wissen überzeugend präsentiert – zu einem besseren Verständnis bei, sondern auch, warum die Gottesdienstordnung einen bestimmten Ablauf hat. Angefangen von den jüdischen Wurzeln über Jesus und seinem Verhältnis zum jüdischen Gottesdienst folgten wir den geschichtlichen Entwicklungen und lernten auch die Ausformungen in den verschiedenen Konfessionen kennen.
Eine große Hilfe bei der Planung von Gottesdiensten bildet auch die Leseordnung „Revised Common Lectionary“ (RCL), welche die EmK in vielen Ländern gebraucht. Eingie von uns kannten sie schon, waren aber nicht mit den Hilfen im Internet vertraut. Ein wichtiges Thema waren auch Gebete, Fürbitten und Segen. Sie sind ja im Gottesdienst nicht privat, sollen aber doch ebenso authentisch sein wie der ganze Gottesdienst. So schloss das Seminar auch mit der „Liturgischen Präsenz“, über die Martin Siegrist referierte.
Am liebsten hätten einige von uns gleich einen gemeinsamen Gottesdienst geplant und durchgeführt, so mitgerissen und motiviert waren wir zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gemeinden Salzburg, Graz, Wien-Fünfhaus und Wien-Floridsdorf. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!"

Das Modul „Gottesdienst“ fand als erstes Modul des aktuellen Grundkurses „Mitarbeit in der Verkündigung“ statt.