Hillary Clinton hielt am Samstag, 26. April 2014 eine beeindruckende Rede vor der Frauenvereinigung der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Louisville, Kentucky. Die frühere First Lady, Senatorin und Staatssekretärin der USA ist seit ihrer Kindheit Mitglied der EMK und ihre methodistischen Wurzeln reichen viele Generationen zurück.

MAKE IT HAPPEN! - Motto der Assembly 2014 der United Methodist Women

Hillary Clinton sprach von den Rechten der Frauen, für die sie sich auf der ganzen Welt einsetze aber insbesondere auch in den USA. „Wenn wir andere Länder belehren wollen, dann müssen wir immer zuerst im eigenen Land anfangen“, war eine ihrer klaren Aussagen.

Sie erzählte von den Herausfordeungen für Frauen, denen sie auf ihren Reisen begegnet wie beispielsweise die wieder wachsenden Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, Menschenhandel oder schlechter Zugang zu Gesundheitsdiensten. Sie ermutigte die knapp 7‘000 Zuhörerinnen, sich weiterhin für eine bessere Welt zu engagieren, im Kampf gegen Armut, Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung und insbesondere für gute Bildung für alle. Sie machte auf die Clinton Stiftung aufmerksam, die sie nun zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter leitet. Die Stiftung umfasst vor allem die Clinton Global Initiative, die sich der Bekämpfung von Aids verschrieben hat sowie die Clinton Public School, die das Anliegen Bill Clintons verkörpert, dass sich mehr junge Menschen für öffentliche Dienste engagieren sollen.

Hillary Clinton machte keine Aussagen zu aktuellen Politik, obwohl sie als Favoritin für die demokratische Nominierung bei der Präsidentschaftswahl 2016 gilt. Nach der 40-minütigen Rede, die sie frei und ohne Notizen hielt, gaben ihr die Zuhörerinnen eine lange „standing ovation“. Die Rede erfolgte an der Assembly der United Methodist Women, die vom 25. bis am 27. April 2014 in Louisville, Kentucky, stattfand. Unter dem Motto MAKE IT HAPPEN ermutigten sich die Frauen gegenseitig, sich für diese Welt einzusetzen.

Quelle: Connexio