Es gibt viele Publikationen, die geschrieben wurden, um Menschen zu helfen, zur Ruhe zu kommen und die bevorstehenden Tage bis zu Ostern bewusst zu gestalten. Mit einer neuen Andachtsbroschüre der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa reiht sich eine ganz besondere Publikation in diese Auswahl ein.

​Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt einmal mehr die Fastenzeit. Diese wird ihren Abschluss im Osterfest finden, das 2017 in Ost und West am selben Sonntag gefeiert werden wird. Um nicht nur den Abschluss gemeinsam zu feiern, sondern bereits den Weg durch die kommenden Wochen gemeinsam zu gestalten, haben 35 Frauen und Männer der Evangelisch-methodistischen Kirche in zwölf europäischen und zwei nordafrikanischen Ländern Andachten zu frei gewählten Bibeltexten geschrieben.

Was diese Andachten eint, ist die Tatsache, dass alle das Thema «Jesus ist...» aufnehmen und auf ganz persönliche Weise weiterführen. Und wenn die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine sagt «Der Herr sprach zu Mose: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.» (2. Mose 33, 20), dann bilden die Andachten aus der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa einen spannenden Kontrast. Denn Junge und Alte, Pfarrerinnen/Pfarrer und Laien schreiben, wer Jesus für sie ist, wie sie Jesus erleben, wie Gott ihnen in Jesus nahe kommt.

Die Andachtsbroschüre deckt nicht die ganze Fastenzeit ab, sondern «nur» die fünf Wochen zwischen dem 12. März 2017 und dem 16. April 2017. Sie schliesst sich damit an die vom 8. bis 12. März 2017 in Zürich stattfindende 18. Tagung der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa an, die mit ihrem Thema «Christus ist Herr» auf ein zentrales Bekenntnis des christlichen Glaubens zurückgreift und dadurch einen guten Boden legt, auf dem sich in den kommenden Wochen ein grosser Reichtum entfalten kann.

Weil die Broschüre auch auf Englisch veröffentlicht werden und in zahlreichen Sprachen Mittel- und Südeuropas erscheinen wird, bietet sie eine gute Gelegenheit, eine ganz praktische Verbundenheit über Grenzen von Nationen, Kulturen und Sprachen hinweg zu leben.

Die deutschsprachige Broschüre steht hier zum Download bereit. Es ist zu hoffen, dass viele Leserinnen und Leser durch diese besondere Form geteilten Glaubens zum Nachdenken angeregt und für ihren ganz persönlichen Weg ermutigt werden.

Quelle: Urs Schweizer, Sekretariat des Bischofs Patrick Streiff, Zürich