Die Jugendlichen der EmK Linz mit Jugendlichen aus dem UMF beim Kecks-Backen

In vielen Kirchen finden in diesen Tagen Krippenspiele statt, in denen die Herbergssuche in Bethlehem nachgespielt wird. Auf der Suche nach einer Herberge sind auch viele Menschen, die wegen Krieg oder Hunger ihre Heimat verlassen haben, und die in Österreich um Asyl angesucht haben. Viele EmK-Gemeinden in Österreich tragen ihren Teil dazu bei, Raum zum Leben und zur Begegnung zu schaffen.

So hat die EmK Graz eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak in einer leerstehenden Wohnung aufgenommen und betreut diese. Die Wohnung wurde möbliert, und Gemeindemitglieder helfen bei Ämtergängen, und wo es sonst nötig ist. Darüber hinaus hat die Gemeinde am 4. Adventwochenende Geschenke für Kinder und Jugendliche in einer Unterbringung für Flüchtlingsfamilien in Gratkorn gesammelt und diese im Rahmen einer kleinen Feier übergeben. 

Die EmK Gemeinden in Wien (Gemeinde Fünfhaus und englischsprachige Gemeinde) haben Raum für zwei Familien aus Afghanistan geschaffen, die nun in den Kirchenräumen leben. Gemeindemitglieder und Nachbarn setzen sich dafür ein, das sich die neuen Mitbewohner rasch zurecht finden können. Zusätzlich finden regelmäßig Deutschkurse in den Kirchenräumen statt, die vom Diakonie Flüchtlingsdienst organisiert werden.

In Linz hat das Diakonie Zentrum Spattstrasse Wohngruppen für unbegleitete Minderjährige eröffnet. Die Gemeinde bietet Deutschkurse für die Jugendlichen an, die in den Kirchenräumen stattfinden. Und auch die Jugendgruppe der Gemeinde lädt die Jugendlichen der UMF zu ihren Veranstaltungen ein (siehe Bild).

Die EmK Salzburg setzt bewusst darauf, dass sich viele Gemeindeglieder in Flüchtlingsunterkünften oder Projekten in ihrer Nachbarschaft engagieren. So gibt es Personen, die Lunchpakete an der Grenze zu Deutschland verteilen. Andere pflegen Beziehungen zu den Flüchtlingen, die in der benachbarten Riedenburgkaserne untergebracht sind. Die Gemeinde begleitet nach wie auch vor einige Flüchtlinge, die schon länger da sind und teils auch gut integriert.

Auch aus der Gemeinde in Ried engagieren sich einzelne in einem Privatquartier mit ca. 12 Flüchtlingen. Sie haben bei der Schuleinschreibung der Kinder mitgeholfen, schauen immer wieder mal vorbei, gehen einkaufen.