Große Zufriedenheit bei den Studierenden der Theologischen Hochschule Reutlingen


Die Studierenden sind mit den Studienbedingungen an der Theologischen Hochschule Reutlingen sehr zufrieden. Diese erfreuliche Aussage stand an der Spitze ihres Berichts an den Verwaltungsrat, der sich zu seiner alljährlichen Sitzung Ende Juni zusammen fand. Der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Jörg Barthel, konnte von einer stetigen und zielstrebigen Entwicklung in allen Arbeitsbereichen berichten.


 

Die theologische Lehre wird von der zunehmend Beachtung findenden Forschung befruchtet und vernetzt sich mehr und mehr mit benachbarten Hochschulen und dem europäischen und globalen Methodismus. Das Programm zur Ausbildung von Jugendpfarrern und -pfarrerinnen für die Schweiz strahlt so sehr in der Reutlinger Region aus, dass sich nun auch die Süddeutsche Konferenz mit der Einrichtung eines vergleichbaren dualen Studiums befasst. In einer zweiten Runde des e-Learning-Programmes studieren derzeit etwa 30 Personen, vorwiegend aus Osteuropa. An der Planung und Durchführung des EmK-Kongresses vom 4. bis 7. April 2013 in Reutlingen ist die Hochschule neben dem Bildungswerk (Stuttgart) federführend beteiligt; der Kongress wird als eine Programmschiene die traditionelle "Theologische Woche" enthalten: Alle sind herzlich eingeladen.

Selten war die Ausbildungsstätte der EmK in Reutlingen als Institution und durch Personen so eng mit der kirchlichen Arbeit auf vielen Ebenen verbunden, wie es derzeit der Fall ist.

Die Studentenschaft entwickelt sich in ihrer Zusammensetzung, was Bildungsvoraussetzungen und kirchliche (und nationale) Herkunft angeht, zu einer immer größeren Vielfalt. Darin liegt ein bedeutender Schatz an Chancen, der im gemeinsamen Leben auf dem Campus tatsächlich gehoben wird, aber eben auch die Gefahr von Zwietracht, auf die die Studierenden in ihrem Bericht aufmerksam machen.

Natürlich kommt der Verwaltungsrat auch um das leidige Thema Geld nicht herum. Einerseits steht die Theologische Hochschule Reutlingen auf einem soliden Fundament. Andererseits hat es zuletzt spürbare Einschnitte in jenem Etatbereich gegeben, der durch die Kirche finanziert wird. Die Hochschule trägt diese unvermeidlichen Veränderungen bewusst und entschlossen mit. Um jedoch das hohe Niveau der Ausbildung zu halten, bleibt sie auf Zuwendungen Einzelner und aller angewiesen.

Der Vorsitzende der Verwaltungsrates, Pfarrer Markus Bach (Uster, Schweiz), schloss die Sitzung mit einem herzlichen Dank an die Dozierenden für ihre enorme Einsatzbereitschaft in erstaunlich vielen Bereichen.

 

 

Christof Voigt





Veröffentlicht am:
19:31:45 24.06.2012

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